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Wettbewerb der Ideen

Neue Ideen statt alte Gewohnheiten

Zugegeben: die Nachrichten, die wir täglich sehen, sind verstörend. Krieg, politische Entwicklungen und wirtschaftliche Exzesse gefährden unsere Sicherheit, unseren Wohlstand und, die Chancen unserer Kinder. Das Vertrauen in die Werte, die die westlichen Gesellschaften seit den Nachkriegsjahren stark und leistungsfähig gemacht haben, ist brüchig geworden.

In diesem Umfeld begehen Meinungsführer und viele, die man einmal der „Informationselite“ zurechnete, einen kapitalen Fehler: Sie lassen sich von den echten und vermeintlichen Bedrohungen vereinnahmen. Wenn diejenigen, die es eigentlich besser wissen, nicht mehr über Ideen und Lösungen reden, sondern bei den realen und hypothetischen Schreckens-Szenarien stehenbleiben, dann spielen sie Populisten jedweder Couleur in die Hände. Das darf nicht sein!

Wir brauchen Debatten, die zu Lösungen führen, die offen sind für neue Wege und Entscheidungen leichter machen. Und deren Teilnehmer die seit vielen Jahren verordnete oder gefühlte Alternativlosigkeit nicht nur kritisieren, sondern sich stattdessen für neue Ideen engagieren und andere davon überzeugen. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Miesmacher die Regie führen, die Schreihälse sich in den Vordergrund drängen und die alten Taktierer allein die Entscheidungen treffen. Es gibt immer eine Alternative, die besser ist als das Gewohnte, Naheliegende und angeblich einzig Durchsetzbare. Deshalb heißt dieser Blog „Wettbewerb der Ideen“.

Zahlreiche Themen, die auf relevante Fragen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur eine Antwort liefern, sollen hier präsentiert und diskutiert werden. Viele-, aber nicht alle Beiträge, werden einen Bezug zum Thema Public Relations haben. Mal wird es um innovative Technologien, mal um fortschrittliche Management-Strategien oder neue politische Ansätze gehen. Im Mittelpunkt werden Antworten auf folgende Fragen stehen:

Was macht eine Idee, einen Lösungsvorschlag relevant und interessant?

Was braucht es, um die Idee Wirklichkeit werden zu lassen?

Wo gibt es Widerstände?

Wie kann man Skeptiker überzeugen?

Der Wettbewerb der Ideen soll einen Beitrag leisten, damit sich die Debattenkultur umkehrt: Weg von Pessimismus und Bedenkenträgertum, hin zu , Ideen und, Zuversicht, zu konstruktiven Dialogen und, Differenzierung, zu Neugier und, Kreativität.“ Das ist kein schönfärberisches „Positive Thinking“. Das ist die Haltung, für die dieser Blog eintritt.
Ich freue mich auf Ihre Kommentare, Ihre Ideen und Vorschläge. Wir werden – hoffentlich – nicht immer einer Meinung sein, doch eins wird uns stets vereinen: der Wille, etwas zu verändern.

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„Wir können zwischen Fiktion und Realität immer weniger unterscheiden“

Fake News sind das Ergebnis von Realitätsverweigerung

In einem Essay für die Zeitschrift Cicero zieht der Kultur- und Wissenschaftsjournalist Alexander Grau Parallelen zwischen dem Boom der Verschwörungstheorien und dem Kleinmut unserer politischen Führung: http://bit.ly/ciceroFN

 

KI – Der Blick in die Zukunft

„Maschinen sind dumm“ (Chris Boos, Arago-Gründer)

Zum Jahresabschluss der Blick in die Zukunft: Die DPRG und das Cluster Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK) luden zur Debatte mit Chris Boos, Gründer und CEO von Arago, einem der führenden Unternehmen aus dem Bereich KI (Künstliche Intelligenz) ein. Boos‘ Kernthese: Maschinen und Algorithmen werden die Arbeit nicht abschaffen, sie schaffen Freiraum für Dinge, die wichtiger sind. Denn: „Maschinen sind dumm“, sagte Boos, erst durch die Vorgaben, die sich Menschen ausdenken, erhalten ihre Funktionen Sinn und Wert. Seit der ersten Industriellen Revolution habe man versucht, Menschen wie Maschinen arbeiten zu lassen. Nun habe die Menschheit die Chance, umzudenken und so zu arbeiten, wie es der menschlichen Natur entspricht. Denn, so seine Überzeugung: Nur Menschen können kreativ sein und Probleme effektiv lösen. Dann hoffen wir einmal, dass die Entscheider in Wirtschaft und Politik KI nicht als Kostensenkungsprogramm begreifen. Und dass sie stattdessen die Weichen stellen für greifbare Verbesserungen. 

 

Über 100 Gäste bei Preisverleihung der Friedrich-Vogel-Stiftung

5 Preise für herausragenden Journalismus zum Thema Wirtschaft 

So viel Öffentlichkeit hatten die Preisträger der Friedrich-Vogel-Stiftung noch nie: Mehr als 100 Gäste aus Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Kreativ-Wirtschaft, Unternehmensberatung und Wirtschaftskanzleien waren in Frankfurt anwesend, als die Friedrich-Vogel-Preise an die folgenden Journalisten übergeben wurden:

Nicola Meier, Hamburg, für das Dossier „Wer rettet Klara?“

erschienen in ZEIT Nummer 39/2016 am Donnerstag, 15.09.2016

 

Gianna Niewel, Trier, für die Seite 3-Reportage „Der nachtblaue Orden“

erschienen in Süddeutsche Zeitung am Freitag, 02.12.2016

 

Markus Koch und Matthias Praxenthaler, (Moderation und Produktion),

für den Livestream „Auf der Couch by Markus Koch – 3 Shows und 3 wichtige Fragen“ Folge 3, Dienstag, 29.11.2016, 19:30 Uhr, (diverse Onlineplattformen und www.aufdercouch.net)

 

Ariane Riecker und Dirk Schneider (Autoren), sowie Marianne Harr (Mitarbeit), Prof. Olaf Jacobs (Hoferichter & Jacobs GmbH, Produktion),

Silke Heinz (MDR, Redaktion),

für die dreiteilige Reportage „Wer bezahlt den Osten“

Teil 1 – Geben & Nehmen, Dienstag,30.05.2017, 22:05 Uhr,

Teil 2 – Soll & Haben, Dienstag, 06.06.2017, 22:50 Uhr,

Teil 3 – Gewinn & Verlust, Dienstag, 13.06.2017, 22:05 Uhr,

Mitteldeutscher Rundfunk

 

Das mit 3.000 Euro dotierte Vogel-Stipendium im Jahr 2017 erhielt:

Stefanie Nickel , Hannover, feste freie Mitarbeiterin in der NDR Onlineredaktion

für ihre Rechercheidee „Krieg und Frieden im Klassenzimmer: Nationalismus in Lehrplänen und ethnische Trennung an Schulen in Bosnien und Herzegowina“

http://www.vogelstiftung.de/presse

Schach den Bots – Lebhafte DPRG-Debatte kurz vor der Wahl

GPRA-Chairman kündigt Online-Richtlinie an / Stratege Scherg berichtet über Bot-Angriff gegen „Du hast die Wahl“

Der Großangriff der Bots im jüngsten Bundestagswahlkampf blieb aus. Das ist die beruhigende Nachricht. Und doch bemühen sich offenbar Betreiber von Social Bots und Fake-News-Portalen, Protestpotenziale zu mobilisieren mit dem Ziel, Wahlentscheidungen zu beeinflussen. Das ist die beunruhigende Nachricht. Und zugleich ist sie ein Appell an alle, die sich mit Thema Kommunikation befassen. Dieser heißt: Wir müssen wachsam sein. Wir müssen mehr und aktiv dazu beitragen, wie Meinungsbildung hierzulande stattfindet. Einige nützliche Impulse hierfür gingen von der Podiumsdebatte „Schach den Bots“ aus, zu der die DPRG-Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland am wenige Tage vor der Wahl in Frankfurt am Main eingeladen hatte. Initiator und Organisator der Veranstaltung war Matthias Dezes, Dezes Public Relations. Die Räume hatte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bereitgestellt. Das Podium war pointiert, berichtete und analysierte aus erster Hand, und auch das Publikum beteiligte sich rege.

Das DPRG Journal berichtete kurz danach: http://bit.ly/schachdenbots

Und hier einige Schlaglichter aus der Debatte:

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DPRG Podium „Deutschland vor der Wahl: Schach den Bots“

Fake or right?

5 Experten aus Medien, Beratung, Forschung debattieren über Bots und Fake News im Wahlkampf

Am 24. September wählen die Deutschen den neuen Bundestag. Mit Bots, computergesteuerten Meinungsmachern in Sozialen Netzwerken, wollen einige Akteure Einfluss nehmen auf die Stimmung in Deutschland. Welche Bedeutung sie haben, welche Interessen dahinter stecken könnten und wie man sich auf diese Herausforderung einstellt, diskutieren fünf Experten auf einer Veranstaltung der DPRG-Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland am Dienstag,  19. September 2017, um 19.00 Uhr im ZVEI.

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#tvduell: Wie man aus der Defensive punkten kann

Martin Schulz und Angela Merkel in der Talk-Kritik

Jetzt vergessen Sie einmal alles, was Sie über diesen Wahlkampf gelesen haben und konzentrieren Sie sich in der Betrachtung des Kanzlerduells nur auf eine Frage: Was sollte ein Kandidat tun, den viele schon als Verlierer sehen? Was muss er zeigen, damit die Mehrheit sagt: „Der kann Kanzler“ oder, übersetzt in die Welt des Managers: Kann er führen?

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Wirtschaftsjournalistenpreis der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung

Noch bis 15. Juli bewerben!

Bis Mitte Juli können sich hauptberufliche freie und angestellte Journalisten, Volontäre sowie Redaktionsteams um den Wirtschaftsjournalistenpreis der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung bewerben.

 

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Roger Moore ist nicht mehr da – der Wortwitz aus „Die Zwei“ bleibt

Bevor er die Rolle des James Bond annahm, spielte Roger Moore in der britischen TV-Serie „Die Zwei“. Er verkörperte einen schottischen Lord, der zusammen mit einem amerikanischen Öl-Milliardär, gespielt von Tony Curtis, Räuber, Entführer und andere Halunken zur Strecke brachte. Die Serie floppte in den USA, wurde aber in Europa zum Kult – wegen der Ausstrahlung der beiden Schauspieler und der gezeigten Schönheiten – vor allem aber wegen der witzigen Dialoge. Eine Kostprobe gibt es: hier!

Schach den Bots – Schluss mit gefälschten Meinungen

Wenn Computerprogramme Meinungen verbreiten, um Personen und Unternehmen anzugreifen oder gar Wahlen zu beeinflussen, muss die Gesellschaft als Ganzes dagegen vorgehen. Der erste Schritt: Aufklärung. Der zweite: selbst mit klaren und eindeutigen Botschaften in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Wie das geht, zeigt Christian Scherg, Online-Strategieberater und Gründer der Agentur „Revolvermänner“ in seinem Beitrag für das White Paper Fake News: Scherg-Revolvermänner-BOTs

Schergs Resümee: „Den Bots den Kampf ansagen ist die einzige Gegenstrategie, die wir entwickeln müssen. Auch wenn es bedeutet, viel Zeit und Geld in die Entwicklung von technischen Hilfsmitteln zu stecken, die irgendwann in der Lage sein müssen, Bots zu erkennen und diese auszusortieren. Was uns schon seit Jahren vor unliebsamen Spam-Mails schützt, kann und muss uns in Zukunft in den sozialen Netzwerken auch vor den Bots schützen, die versuchen in unsere Meinung und in unseren Diskurs einzugreifen.
Wenn sich nur noch Bots mit Bots unterhalten und der Mensch aus den sozialen Medien gedrängt wird, erstirbt das, was Kommunikation im Kern ausmacht.“

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