“Wir können zwischen Fiktion und Realität immer weniger unterscheiden”

Fake News sind das Ergebnis von Realitätsverweigerung

In einem Essay für die Zeitschrift Cicero zieht der Kultur- und Wissenschaftsjournalist Alexander Grau Parallelen zwischen dem Boom der Verschwörungstheorien und dem Kleinmut unserer politischen Führung: http://bit.ly/ciceroFN

 

KI – Der Blick in die Zukunft

“Maschinen sind dumm” (Chris Boos, Arago-Gründer)

Zum Jahresabschluss der Blick in die Zukunft: Die DPRG und das Cluster Kreativwirtschaft in Hessen (CLUK) luden zur Debatte mit Chris Boos, Gründer und CEO von Arago, einem der führenden Unternehmen aus dem Bereich KI (Künstliche Intelligenz) ein. Boos’ Kernthese: Maschinen und Algorithmen werden die Arbeit nicht abschaffen, sie schaffen Freiraum für Dinge, die wichtiger sind. Denn: “Maschinen sind dumm”, sagte Boos, erst durch die Vorgaben, die sich Menschen ausdenken, erhalten ihre Funktionen Sinn und Wert. Seit der ersten Industriellen Revolution habe man versucht, Menschen wie Maschinen arbeiten zu lassen. Nun habe die Menschheit die Chance, umzudenken und so zu arbeiten, wie es der menschlichen Natur entspricht. Denn, so seine Überzeugung: Nur Menschen können kreativ sein und Probleme effektiv lösen. Dann hoffen wir einmal, dass die Entscheider in Wirtschaft und Politik KI nicht als Kostensenkungsprogramm begreifen. Und dass sie stattdessen die Weichen stellen für greifbare Verbesserungen. 

 

Über 100 Gäste bei Preisverleihung der Friedrich-Vogel-Stiftung

5 Preise für herausragenden Journalismus zum Thema Wirtschaft 

So viel Öffentlichkeit hatten die Preisträger der Friedrich-Vogel-Stiftung noch nie: Mehr als 100 Gäste aus Medien und Öffentlichkeitsarbeit, Kreativ-Wirtschaft, Unternehmensberatung und Wirtschaftskanzleien waren in Frankfurt anwesend, als die Friedrich-Vogel-Preise an die folgenden Journalisten übergeben wurden:

Nicola Meier, Hamburg, für das Dossier „Wer rettet Klara?“

erschienen in ZEIT Nummer 39/2016 am Donnerstag, 15.09.2016

 

Gianna Niewel, Trier, für die Seite 3-Reportage „Der nachtblaue Orden“

erschienen in Süddeutsche Zeitung am Freitag, 02.12.2016

 

Markus Koch und Matthias Praxenthaler, (Moderation und Produktion),

für den Livestream „Auf der Couch by Markus Koch – 3 Shows und 3 wichtige Fragen“ Folge 3, Dienstag, 29.11.2016, 19:30 Uhr, (diverse Onlineplattformen und www.aufdercouch.net)

 

Ariane Riecker und Dirk Schneider (Autoren), sowie Marianne Harr (Mitarbeit), Prof. Olaf Jacobs (Hoferichter & Jacobs GmbH, Produktion),

Silke Heinz (MDR, Redaktion),

für die dreiteilige Reportage „Wer bezahlt den Osten“

Teil 1 – Geben & Nehmen, Dienstag,30.05.2017, 22:05 Uhr,

Teil 2 – Soll & Haben, Dienstag, 06.06.2017, 22:50 Uhr,

Teil 3 – Gewinn & Verlust, Dienstag, 13.06.2017, 22:05 Uhr,

Mitteldeutscher Rundfunk

 

Das mit 3.000 Euro dotierte Vogel-Stipendium im Jahr 2017 erhielt:

Stefanie Nickel , Hannover, feste freie Mitarbeiterin in der NDR Onlineredaktion

für ihre Rechercheidee „Krieg und Frieden im Klassenzimmer: Nationalismus in Lehrplänen und ethnische Trennung an Schulen in Bosnien und Herzegowina“

http://www.vogelstiftung.de/presse

Schach den Bots – Lebhafte DPRG-Debatte kurz vor der Wahl

GPRA-Chairman kündigt Online-Richtlinie an / Stratege Scherg berichtet über Bot-Angriff gegen „Du hast die Wahl“

Der Großangriff der Bots im jüngsten Bundestagswahlkampf blieb aus. Das ist die beruhigende Nachricht. Und doch bemühen sich offenbar Betreiber von Social Bots und Fake-News-Portalen, Protestpotenziale zu mobilisieren mit dem Ziel, Wahlentscheidungen zu beeinflussen. Das ist die beunruhigende Nachricht. Und zugleich ist sie ein Appell an alle, die sich mit Thema Kommunikation befassen. Dieser heißt: Wir müssen wachsam sein. Wir müssen mehr und aktiv dazu beitragen, wie Meinungsbildung hierzulande stattfindet. Einige nützliche Impulse hierfür gingen von der Podiumsdebatte „Schach den Bots“ aus, zu der die DPRG-Landesgruppe Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland am wenige Tage vor der Wahl in Frankfurt am Main eingeladen hatte. Initiator und Organisator der Veranstaltung war Matthias Dezes, Dezes Public Relations. Die Räume hatte der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) bereitgestellt. Das Podium war pointiert, berichtete und analysierte aus erster Hand, und auch das Publikum beteiligte sich rege.

Das DPRG Journal berichtete kurz danach: http://bit.ly/schachdenbots

Und hier einige Schlaglichter aus der Debatte:

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#tvduell: Wie man aus der Defensive punkten kann

Martin Schulz und Angela Merkel in der Talk-Kritik

Jetzt vergessen Sie einmal alles, was Sie über diesen Wahlkampf gelesen haben und konzentrieren Sie sich in der Betrachtung des Kanzlerduells nur auf eine Frage: Was sollte ein Kandidat tun, den viele schon als Verlierer sehen? Was muss er zeigen, damit die Mehrheit sagt: „Der kann Kanzler“ oder, übersetzt in die Welt des Managers: Kann er führen?

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Roger Moore ist nicht mehr da – der Wortwitz aus “Die Zwei” bleibt

Bevor er die Rolle des James Bond annahm, spielte Roger Moore in der britischen TV-Serie “Die Zwei”. Er verkörperte einen schottischen Lord, der zusammen mit einem amerikanischen Öl-Milliardär, gespielt von Tony Curtis, Räuber, Entführer und andere Halunken zur Strecke brachte. Die Serie floppte in den USA, wurde aber in Europa zum Kult – wegen der Ausstrahlung der beiden Schauspieler und der gezeigten Schönheiten – vor allem aber wegen der witzigen Dialoge. Eine Kostprobe gibt es: hier!

Schach den Bots – Schluss mit gefälschten Meinungen

Wenn Computerprogramme Meinungen verbreiten, um Personen und Unternehmen anzugreifen oder gar Wahlen zu beeinflussen, muss die Gesellschaft als Ganzes dagegen vorgehen. Der erste Schritt: Aufklärung. Der zweite: selbst mit klaren und eindeutigen Botschaften in der Öffentlichkeit unterwegs sein. Wie das geht, zeigt Christian Scherg, Online-Strategieberater und Gründer der Agentur “Revolvermänner” in seinem Beitrag für das White Paper Fake News: Scherg-Revolvermänner-BOTs

Schergs Resümee: “Den Bots den Kampf ansagen ist die einzige Gegenstrategie, die wir entwickeln müssen. Auch wenn es bedeutet, viel Zeit und Geld in die Entwicklung von technischen Hilfsmitteln zu stecken, die irgendwann in der Lage sein müssen, Bots zu erkennen und diese auszusortieren. Was uns schon seit Jahren vor unliebsamen Spam-Mails schützt, kann und muss uns in Zukunft in den sozialen Netzwerken auch vor den Bots schützen, die versuchen in unsere Meinung und in unseren Diskurs einzugreifen.
Wenn sich nur noch Bots mit Bots unterhalten und der Mensch aus den sozialen Medien gedrängt wird, erstirbt das, was Kommunikation im Kern ausmacht.”

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“Fake News” – Ursachen und Abwehrstrategien

Wer sich mit Medien beschäftigt, kommt um das Thema nicht herum: Gefälschte Meldungen sind Alltag, sie dramatisieren Debatten – oder zetteln sie an. Mit einem Whitepaper wollen der Verlag Fakten & Köpfe und Dezes Public Relations und mehr Sachlichkeit in die Diskussion bringen.

Das Whitepaper Fake News können Sie hier lesen.

Autoren sind Journalisten, Juristen, Wissenschaftler und Experten aus Kommunikation und Versicherungswirtschaft. Damit unternimmt das Papier eine 360-Grad-Betrachtung des Themas: Was macht Fake News und andere Formen digitaler Angriffe auf Individuen oder Organisationen so erfolgreich? Wieviel Hysterie steckt in der Diskussion? Welche Rolle spielen die Medien dabei? Wie können sich Privatpersonen, Unternehmen und Politiker gegen unwahre Behauptungen, Hasskommentare und Beleidigungen zur Wehr setzen? Wie realistisch ist es, die Verbreitung von Fake News per Gesetz verhindern zu wollen?
Das Whitepaper taucht ein in die Geschichte von Meinungsmanipulation und Desinformation, befasst sich mit Begrifflichkeiten und der Rolle der Medien. Es beleuchtet das Nutzerverhalten in sozialen Netzwerken und stellt die Frage nach potenziellem Schaden und Geschädigten. Schließlich zeigt es rechtliche, technische und kommunikative Abwehrstrategien.

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Ist doch gar nicht so schwer: Altersvorsorge – neu gedacht

Das staatliche Rentensystem bald am Ende? Die private Altersvorsorge wegen der Nullzinspolitik dem Untergang geweiht? Falsch! Es könnte Alternativen geben – man muss sie nur wollen!

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/vorsorgen-fuer-das-alter/einfache-reform-fuer-einen-gute-altersvorsorge-14570977.html

Natürlich: Es ist eine Idee vom Reißbrett, im Labor entworfen, nicht auf politische Durchsetzbarkeit getestet. Aber wenn die Systeme, die wir kennen, an ihre Grenzen stoßen, dann müssen wir neu denken. Und Politiker müssen ihren Wählern zeigen, dass sie selbst entscheiden können, wie viel Chance und wie viel Risiko sie haben wollen. Der Staat als Berater, der Guidance gibt, nicht als Nanny, die Vorschriften macht. Das wäre doch etwas?!

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